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Alfred und Angelika Gutermuth-Stiftung

Jahresbericht

Tätigkeitsbericht 2018
der
  
Alfred und Angelika Gutermuth-Stiftung

                                                                         Auszug

 

Rechtliche Grundlagen

Die Stiftung wurde mit Genehmigungsurkunde des Regierungspräsidenten Darmstadt vom 24. 09. 1998 – Az. III – 21- 25 d 04.11 – (12) 415 errichtet.

Nach dem Willen der Stifter fördert sie Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der bösartigen Erkrankungen des blutbildenden Systems, insbesondere des myelodysplastischen Syndroms, der Leukämie und assoziierter Erkrankungen.

Der letzte Freistellungsbescheid des Finanzamtes Frankfurt am Main III, Steuer-Nr. 45 250 55430 - K18, wurde am 02. 08. 2017 für die Kalenderjahre 2014 bis 2016 erteilt und die Stiftung als gemein-nützig zur Förderung der Wissenschaft und Forschung gem. § 52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AO anerkannt.

Mit Bescheid vom 07. 08. 2014 des Finanzamtes Frankfurt am Main III, Steuer-Nr. 45 250 55430 - K18, wurde die gesonderte Feststellung der Einhaltung der satzungsmäßigen Voraussetzungen nach den §§ 51, 59, 60 und 61 AO festgestellt.

Mitglieder des Vorstandes

PD Dr. med. Hans Martin, Med. Klinik III, Klinikum der J.W. Goethe-Universität Ffm.
(Vorsitzender)
 

Stephan Yanakouros, Frankfurter Sparkasse (stellvertr. Vorsitzender)

Prof. Dr. med. Wolf-Karsten Hofmann, Direktor der III. Med. Klinik Hämatologie und Onkologie, Universitätsmedizin Mannheim

Dr. Ursula Goedel, Leitende Oberstaatsanwältin i. R., Schwalbach a. Ts.

Markus Hartmann, Frankfurter Sparkasse

Alfred Gutermuth, Berlin


Die Stiftung verfügt über kein entgeltlich tätiges Personal. Der Vorstand der Stiftung ist ehrenamtlich tätig.

Die Verwaltung der Stiftung erfolgt durch die Frankfurter Sparkasse, die Bearbeitung der Bußgeldangelegenheiten und Spendeneingänge wird überwiegend vom Unterzeichner wahrgenommen

 

Wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2018

 

Das Stiftungskapital wurde im Jahr 2018 durch Zustiftungen um  3.765,26 € und einer Zuweisung aus der freien Rücklage von 15.000 € erhöht und betrug am 31. 12. 2018 insgesamt 1.140.321,93 €. Es besteht
aus Grundvermögen und Finanzmitteln.

Die freie Rücklage gem. § 62 Abs. 1 Nr. 3 AO wurde im Rahmen der zulässigen Höchstbeträge der Abgabenordnung um 18.602,80 aufgestockt. Sie beträgt nach Entnahme von 15.000,-- für das Grundstockvermögen 62.400,11 .

Die Einnahmen der Stiftung sind im Berichtsjahr wieder
überwiegend von zugewiesenen Geldauflagen in Höhe von 147.255,00 € der Justizbehörden in Hessen und Berlin bestimmt worden (Hessen 82.800,-- , Berlin 64.455,-- ).                                               

Erträge aus Kapitaleinnahmen beliefen sich auf 19.565,96 €, an Spenden sind 2.335,-- € zu verzeichnen.
Die Erträgnisse einer Beteiligung an einem Immobilienfond sind in den Erträgen aus Kapitaleinnahmen enthalten.          

Das Honorar für die administrative Stiftungsverwaltung der Frankfurter Sparkasse betrug 3.271,88 €. Darin enthalten sind die Kosten für die Finanzbuchhaltung und den Jahresabschluss der (W+St Frankfurt GmbH) Steuerberatungsges. Wirtschaftsprüfungsges. in Höhe von 1.310,00 €.

Nebenkosten des Geldverkehrs beliefen sich auf 418,19 € und für Depotgebühren fielen 1.029,37 € an. Für sonstige Aufwendungen (Mitgliedsbeitrag für den Bundesverband Deutscher Stiftungen) wurden 150,-- € ausgegeben und als Verlust aus der Veräußerung von Wertpapieren waren 373,61 € zu verbuchen.
Wegen verminderter Einnahmen zu den Vorjahren betrugen die reinen Verwaltungskosten der Stiftung in Bezug auf die Einnahmen 2,58 %.

Die noch auszukehrenden Mittel des Geschäftsjahres 2018 belaufen sich auf insgesamt 92.048,09 €.
Sie werden vorgetragen und im Jahr 2019 ausgeschüttet.
 

Aufgrund einer Vermögensumschichtung investiert die Stiftung inzwischen in Immobilien, um die Erträgnisse für den Stiftungszweck zu generieren. 2015 wurde in Berlin ein Grundstück erworben, auf dem ein Wohn-haus für zwei Familien entsteht.

Die Anschaffungskosten betrugen 190.452,29 €. Bislang wurden für Anzahlungen und Anlagen im Bau 287.253,29 € aufgewendet.

Umsetzung des Stiftungszweckes

Für die Projektförderungen des Jahres 2018 in Höhe von 129.650,00 € wurde aus dem Ergebnisvortrag ein Betrag in Höhe von 93.040,66 € entnommen. Des Weiteren wurden 10.000,00 EUR aus der zweckge-bundenen Rücklage für Förderverpflichtungen in die Mittelvergabe einbezogen. Weitere 20.000,-- € wurden
in eine zweckgebundene Rücklage für Förderungsverpflichtungen eingestellt.

Die nachstehenden Projekte wurden im Jahr 2018 beschlossen:                                                                                                                                                   
siehe Gesamtübersicht

Veröffentlichte Forschungsergebnisse sind bei den jeweils geförderten Projekten verlinkt.

20 Jahre nach Errichtung der Stiftung konnten mehr als 2,5 Millionen € in die wissenschaftliche Forschung investiert werden. siehe Graphik          

Den Justizbehörden, Zustiftern und Spendern, den Mitgliedern des Vorstandes, den Mitarbeitern der Frankfurter Sparkasse sowie den die Projekte ausführenden Wissenschaftlern danke ich sehr für ihre Arbeit und Unterstützung.

Berlin, im Februar 2019

gez. A. Gutermuth             

                                

zu den geförderten Projekten


zu den Freistellungsbescheiden des Finanzamtes