Alfred und Angelika Gutermuth-Stiftung

Jahresbericht der Stiftung

Tätigkeitsbericht 2020
der
  
Alfred und Angelika Gutermuth-Stiftung

Auszug

Rechtliche Grundlagen

Die Stiftung wurde mit Genehmigungsurkunde des Regierungspräsidenten Darmstadt vom 24. 09. 1998 – Az. III 21- 25 d 04.11 – (12) 415 errichtet, und die Änderung der Stiftungssatzung vom
20. 10. 2020 am 17. 11. 2020 anerkannt.

Nach dem Willen der Stifter fördert sie Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der bösartigen Erkrankungen des blutbildenden Systems, insbesondere des myelodysplastischen Syndroms, der Leukämie und assoziierter Erkrankungen. Der letzte Freistellungsbescheid des Finanzamtes Frankfurt am Main III, Steuer-Nr. 45 250 55430 – vom 20. 07. 2020 für den Veranlagungszeitraum 2017 bis 2019 erteilt und die Stiftung nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftsteuer und nach § 3 Nr. 6 des Gewerbesteuergesetzes von der Gewerbesteuer befreit.

Mit Bescheid vom 06. 01. 2021 des Finanzamtes Frankfurt am Main III, Steuer-Nr. 45 250 55430 – K 09, wurde die gesonderte Feststellung der Einhaltung der satzungsmäßigen Voraussetzungen nach den §§ 51, 59, 60 und 61 AO erneut festgestellt.


Mitglieder des Vorstandes:


PD Dr. med. Hans Martin, Med. Klinik III, Klinikum der J.W. Goethe-Universität Ffm.
(Vorsitzender)


Stephan Yanakouros, Frankfurter Sparkasse (stellvertr. Vorsitzender)


Prof. Dr. med. Wolf-Karsten Hofmann, Direktor der III. Med. Klinik Hämatologie und Onkologie, Universitätsmedizin Mannheim

Dr. Ursula Goedel, Leitende Oberstaatsanwältin i. R., Schwalbach a. Ts.

Markus Hartmann, Frankfurter Sparkasse

Alfred Gutermuth, Berlin

Die Stiftung verfügt über kein entgeltlich tätiges Personal. Der Vorstand der Stiftung ist ehrenamtlich tätig.

Die Verwaltung der Stiftung erfolgt durch die Frankfurter Sparkasse, die Bearbeitung der Bußgeld-angelegenheiten und Spendeneingänge wird überwiegend vom Unterzeichner wahrgenommen

Wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2020

Das Stiftungskapital wurde im Jahr 2020 durch Zustiftungen um 4.481,19 € erhöht und betrug am 31. 12. 2020 insgesamt 1.167.777,32 €. Es besteht aus Grundvermögen und Finanzmitteln.

Die freie Rücklage gem. § 62 Abs. 1 Nr. 3 AO wurde im Rahmen der zulässigen Höchstbeträge der Abgabenordnung um 11.861,41 € aufgestockt. Sie beträgt 66.287,25 €.
Die Einnahmen der Stiftung betrugen aus zugewiesenen Geldauflagen der Justizbehörden in Hessen und Berlin 51.235,00 € (Hessen 25.150,-- €, Berlin 26.085,-- €). Mieterträge betrugen 36.770,00 €.


Die Erträge aus Kapitaleinnahmen beliefen sich auf 26.327,69 €, an Spenden sind 6.598,07
zu verzeichnen.
Die Erträgnisse einer Beteiligung an einem Immobilienfond sind in den Erträgen aus Kapitaleinnahmen enthalten.

Das Honorar für die administrative Stiftungsverwaltung der Frankfurter Sparkasse betrug 4.468,20. Darin enthalten sind die Kosten für die Finanzbuchhaltung und den Jahresabschluss der (W+St Frankfurt GmbH) Steuerberatungsges. Wirtschaftsprüfungsges. in Höhe von 1.756,50 € und die Kosten für den Bundesanzeiger.

Nebenkosten des Geldverkehrs beliefen sich auf 594,26 € und für Depotgebühren fielen 834,83 € an. Für sonstige Aufwendungen (Mitgliedsbeitrag für den Bundesverband Deutscher Stiftungen) wurden 150,-- € ausgegeben.

Durch Abschreibung von Finanzanlagen und dem Ertrag aus der Veräußerung von Wertpapieren waren unter Einrechnung der Wertaufholung von Wertpapieren 11.680,00 € zu verbuchen.

Sonstige Aufwendungen (Betriebs- und Instandhaltungskosten, Abschreibungen, Steuern, Darlehenszinsen und Verwaltungskosten) betrugen 33.079,63 €, Verbindlichkeiten gegenüber
der Frankfurter Sparkasse belaufen sich auf 485.315,68 €.


Wegen verminderter Einnahmen zu den Vorjahren betrugen die reinen Verwaltungskosten der Stiftung in Bezug auf die Einnahmen 3,
70 %.

Die noch auszukehrenden Mittel des Geschäftsjahres 2020 belaufen sich auf insgesamt 12.627,30 €.
Sie werden vorgetragen und im Jahr
2021 ausgeschüttet.

Aufgrund einer Vermögensumschichtung investiert die Stiftung in Immobilien, um Erträgnisse für den Stiftungszweck zu generieren. 2015 wurde in Berlin ein Grundstück erworben, auf dem ein Wohnhaus für zwei Familien entstand. Die Fertigstellung erfolgte 2020.

Umsetzung des Stiftungszweckes

Für die Projektförderungen des Jahres 2020 in Höhe von 107.720,-- € wurde aus dem Ergebnisvortrag ein Betrag in Höhe von 60.886,52 € entnommen. Weitere 22.000,-- € sind in eine zweckgebundene Rücklage für Förderungsverpflichtungen eingestellt.

Die nachstehenden Projekte wurden im Jahr 2020 gefördert:

siehe Gesamtübersicht

Auf veröffentlichte Forschungsergebnisse wird nach Möglichkeit auf der Webseite www.gutermuth-stiftung.de bei den jeweils geförderten Projekten hingewiesen.

Ich bedanke mich sehr bei allen Unterstützern.

Berlin, im Februar 2021

gez. A. Gutermuth

 

zu den geförderten Projekten

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