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Zweck der Stiftung ist die Förderung der Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der bösartigen Erkrankungen des blutbildenden Systems, insbesondere des myelodysplastischen Syndroms, der Leukämie und assoziierter Erkrankungen
 

 Vorbemerkung zum myelodysplastischen Syndrom

Das myelodysplastische Syndrom (MDS) ist eine Erkrankung der Blutbildung, bei der es zu einem dauerhaften Mangel an roten Blutkörperchen (Blutarmut - Anämie), weißen Blutkörperchen (Ab-wehrzellen - Granulozyten) und Blutplättchen (Thrombozyten) kommt.

Diese Erkrankung beginnt allmählich und kann über viele Jahre unbemerkt verlaufen. Es kommt dann zu klinischen Symptomen (Schwäche, Abgeschlagenheit, gehäufte Infektionen, Blutungen bei Bagatellverletzungen), die den Patienten das erste Mal zum Arzt führen. In der Regel sind Patienten jenseits des 60. Lebensjahres von einem MDS betroffen, allerdings erkranken zunehmend junge Patienten, auch Kinder. siehe auch (2014/1)

Eine sehr unangenehme Eigenschaft des MDS ist, daß es die Vorstufe für eine schwere Blut-krebserkrankung ist, die akute myeloische Leukämie (AML).
Mehr als die Hälfte aller Patienten, die an einem MDS erkranken, entwickeln in einem Zeitraum von 6 Monaten bis zu 15 Jahren eine solche AML. Die AML stellt eine komplizierte Erkrankung der Blutbildung dar, die ohne Behandlung innerhalb von 8 Wochen unweigerlich zum Tode führt. Nur durch rasche und intensive Therapiemaßnahmen kann es gelingen, die AML erfolgreich zu behandeln (einschließlich Knochenmarkstransplantation).

Deshalb ist die rechtzeitige Erkennung eines MDS und die gezielte Behandlung ein wichtiges Ziel derzeitiger wissenschaftlicher Untersuchungen. Nur durch die Entdeckung der Ursachen und Mechanismen der gestörten Blutbildung kann man zukünftige neue Therapieformen entwickeln.

siehe auch   MDS-Exzellenzzentrum

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